Im E-Sport sollte es mehr Frauen geben

In Deutschland gibt es mehrere Hundert Profizocker, die bereits bei Vereinen unter Vertrag stehen und in einer Liga spielen. Bisher gibt es unter ihnen kaum Frauen. Das zeigt, dass für sie bisher wenig in der Branche getan wird. Dabei sind weibliche Spieler mindestens genauso gut, wie die Männer. Und der E-Sport boomt. Spieler sorgen für volle Stadien. Sie erhalten Preisgelder in Millionenhöhe und lukrative Sponsorenverträge. Zudem gibt es mittlerweile internationale Ligen und Wettbewerbe. Doch wo sind die weiblichen Spieler?

 

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E-Sport Ligen ohne weibliche Spieler

 

Der Ego-Shooter Overwatch von Blizzard wurde im Jahr 2016 veröffentlich und zählt zu erfolgreichsten Online-Spielen der Welt. Blizzard will jetzt sogar eine eigene Liga gründen, um den Hype des digitalen Sports voll auszukosten. Aber in den Teams der Liga, die derzeit rund 100 Spieler umfasst, befindet sich keine einzige Frau. Und das, obwohl Und das, obwohl Overwatch Statistiken und Analysen zufolge den höchsten Frauenanteil hat. Das ist wirklich schade. Denn das zeigt, dass sich das Marketing derzeit nur an Männer richtet. Dabei haben Frauen schon immer gezockt. Laut des deutschen Branchenverbandes Game sind sogar fast 48 Prozent der Zocker Frauen. Der deutsche eSport-Bund erklärt ebenfalls, dass das Gaming wenig mit dem Geschlecht zu tun hat. „Gaming war schon immer diversifiziert. Mehr als das in der Öffentlichkeit dargestellt wird. Doch trotzdem, wenn es um den Profisport geht, können sich die Spielerinnen derzeit noch nicht durchsetzen.

 

Es gibt erstklassige E-Sportlerinnen

 

Profi-E-Sportlerinnen müssen sich mit vielen Klischees herumschlagen. Sie seien Prüde, hätten keinen Sex, sind zu männlich oder haben keine Ahnung vom Sport. Dabei sind Frauen längst selbstbewusst und eigenständig. Sie gehen mit sensiblen Themen offener um als die Männer, und was die sexuelle Befriedigung angeht, haben Frauen ihre Methoden. Und wenn sie sich mit natürlichen Potenzmitteln wie https://www.pharmazea.de/arzneimittel/lovegra behelfen müssen, dann machen sie darum kein Geheimnis. Dieses neue Selbstbewusstsein macht den Männern der E-Sport-Szene natürlich Angst. Sie befürchten, dass die Damen auch hier den Männern den Platz streitig machen. Dabei geht es nicht darum, jemandem den Platz streitig zu machen, sondern darum, dass Frauen ebenso ein Anrecht darauf haben, Profispieler zu werden. Einige wenige Spielerinnen haben es bereits geschafft. Die Schwedin Julia Kiran oder StarCraft-II-Spielerin Kathy Shin zum Beispiel spielen seit Jahren erfolgreich. Sie sind Global Offensive-Zockerinnen. Aber sie sind leider die Ausnahme!Bildergebnis für Frauen E-Sport

 

E-Sport Fans sind in der Regel Männer

 

Woran liegt es, dass Frauen im E-Sport nicht präsent sind. Ein Grund ist, dass die meisten E-Sport Fans und Zuschauer männlich sind, auch wenn das anhand des Spieletitels variiert. Zum anderen ist es der Community bisher nicht gelungen, sich dem Breitensport hin zu öffnen. Deshalb gibt es mittlerweile Organisationen, die sich für eine gleichberechtigte, faire und inklusive Zukunft im E-Sport einsetzen. Unter anderem gibt es bereits Planungen für reine Frauenturniere. Für die weiblichen Spieler wäre das die perfekte Gelegenheit, mit anderen Spielerinnen zusammenzukommen und ihr Talent zu zeigen. Auch würden sie so leichter an Sponsoren kommen. Aber die Männer stellen sich dagegen. Sie halten nichts von diesem Weg. Für sie sind getrennte Turniere und Ligen keine Lösung. Doch der Kulturwandel kommt nicht einfach so. Es müssen im E-Sport Aktionen formuliert werden, die Frauen miteinbeziehen und ihnen eine Plattform in der Szene geben.

 

Auch Sexismus ist ein Problem

 

Probleme mit Sexismus gibt es auch. Denn in der E-Sport-Branche gibt es leider Männer, die es nicht zulassen wollen, dass eine Frau besser ist als sie selbst. Das mag zwar kindisch sein, ist aber die Realität. Immer wieder berichten die wenigen Spielerinnen, die es bisher in der Szene gibt, von negativem Verhalten einiger Spieler. Beschimpfungen und Belästigungen gehören für sie zum Alltag. Zwar beschimpfen sich die Männer auch untereinander, aber eben nicht so extrem. Was sollten weibliche Spieler tun? Profispielerin Lilian Chen rät den E-Sportlerinnen, mit Empathie auf Beleidigungen und Sexismus zu reagieren. Denn in der Regel wollen sich Menschen ändern und wer sie mit dem richtigen Ton anspricht, kann sich in der dominierten Männerwelt positionieren.

 

Die Counter-Strike-Spielerin wünscht sich zudem, dass die männlichen Spieler die Frauen in Zukunft mit offenen Armen begrüßen. Gerade jetzt befindet sich der E-Sport in einem Moment, indem genau diese Weichen gestellt werden müssen. Angesprochen fühlen sollten sich sowohl die Verein, als auch die Ligen und Turnierorganisationen, aber auch die Spieler und Zuschauer selbst.

 

In Zukunft sollte der E-Sport die Türen für weibliche Spieler öffnen. Zumal der Sport ab 2020 ein Medaillensport wird und sogar demnächst Olympische Disziplin werden könnte. Für die Sportlerinnen ist bis dahin noch viel zu tun. Auch in Deutschland gibt es fast kaum Frauen im Profi-E-Sport. Repräsentation in den deutschen Ligen ist für die weiblichen Spieler essentiell. Hier sollten die Vereine sich öffnen und den Frauen attraktive Konditionen offerieren.

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